Baugeschichte der Evangelischen Kirche

27.11.1841 Kauf eines Grundstücks für den Bau von Kirche und Schule
1846 Mit Geld aus Sammlungen, Spenden (auch Gustav-Adolf-Werk) und einer Gabe von 3100 Reichstalern aus der Staatskasse des preußischen Königs wurde zunächst eine kleine Schule und dann eine Kirche gebaut. Friedrich Wilhelm IV. Hatte großes Interesse, überprüfte selbst die Pläne und versah sie eigenhändig mit der Bemerkung "Muss auch eine Glocke haben".
1859 Kirchturm für etwa 1000 Taler errichtet mit spitzem Helm und mit drei Glocken ausgestattet Inschriften: Heute, so ihr hören werdet seine Stimme, verstockt eure Herzen nicht (Hebr. 3,7) Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit ((Hebr. 13,8) Selig ist, der da wacht. (Off. 16,15)
1863/64 Erweiterung des Altarraumes durch Anbau der Seiten-Apsiden Bänke für Kurgäste (Tuberkulose) Sakristei
1899 /1900 Vergrößerung der Gemeinde durch Zuzug / Vergrößerung des jetzt ganzjährigen Kurbetriebs: Erweiterung der Kirche durch die beiden Seitenschiffe
1917 Kriegsbedingte Abgabe der Glocken
1921 Anbringung der Gedächtnistafel für die Opfer des 1. Weltkrieges Beschaffung neuer Glocken
1924 Ausmalung der Kirche dank u. a. großzügiger Spenden aus den USA
1929 Einbau einer elektrischen Heizung
1934 Einweihung einer Orgel aus der Werkstatt Steinmann auf der Empore
1946 Zwei neue Glocken aus Briloner Sonderbronze
1956 Gedächnisbuch für die Opfer des 2. Weltkrieges
1961 Umfangreiche Renovierung wegen baulicher Schäden: Neues Dach mit heruntergezogener Decke, Abriss des Gewölbes über dem Altarraum, Abriss der Zwischenbögen, Vergrößerte Empore, neue eiserne Wendeltreppe und neue Bänke aus heller Brasilkiefer und Altar und Taufstein aus Muschelkalk, Kanzel und Emporenbrüstung aus Nussbaumholz, Elektroheizung unter den Bänken, Kirche heller und freundlicher, Umbau unter Architekt Dipl.-Ing. Roscher, Bad Lippspringe
1962 Altarkreuz und Taufschale, Bildhauer Kreutter. Der Christuskörper des Altarkreuzes trägt den Ausdruck sowohl des leidenden als auch des erhöhten Herrn.
1971 Anbau einer Sakristei aus Sichtbeton mit Flachdach an der Nordapsis
1974 Neue Fenster aus Glasbeton
1983 Verputzung des steinsichtigen Bruchsteinmauerwerkes, Ecksteine und Gesimse aus Sandstein bleiben steinsichtig
1986 Neue Orgel der Fa. Kleuker, Bielefeld-Brackwede
2004/2005 Umfassende Renovierung und Neugestaltung der Kirche, insbesondere des Innenraumes, erster Gottesdienst nach der Renovierung an Ostern 2005